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Die Bischofsmütze von Georg Vierthaler Ein Berg so schön wie ein Altar, und wir sind seine Christenschar. Kein Maler dieser Welt sie schöner malen könnt, vielleicht der majestätischste Berg auf unserem Kontinent. Bunte Alpenflora ziert das Fundament, der Bauernstand ist dort in seinem Element. Das Gipfelkreuz kannst du oft mit freiem Auge sehn, so mancher wünscht sich, könnt ich nur einmal oben steh´n. Nicht jeder hat das Glück und auch die Kraft, dass er diesen schhönen Gipfel schafft. Aber stehst du einmal oben, und bist dem Schöpfer zum Greifen nah, so wird Dir auf einmal vieles klar. Du bist weit entfernt vom Unheil dieser Welt, wo nur mehr Reichtum gilt, aber die Liebe im Herzen fehlt. Freud und Leid sind in ihrem Wänden oft verborgen, dem einen bringt sie Glück, dem anderen wieder Sorgen. Sie ist die Seele und das Herz in in unserem schönen Tal, ohne sie wäre es wohl leer und kahl. In der Abenddämmerung, wenn sie ihren Frieden wieder findet, auf der Hofpürgelhütte ein kleines Lichtlein schimmert. Wenn die vielen Konturen scharf wie Messerspitzen, sich in den Abendhimmel ritzen, dann schaut man noch einmal voller Ehrfurcht zu ihr hin, um sich selbst zu finden, denn man ist so oft verloren - tief im Herzen drin. Lasst mich an Euch den Appell jetzt richten: Unsere schöne Bergwelt soll uns alle zu mehr Heimatachtung stets verpflichten.
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